Free Soft­ware Utilities

Here you can down­load some of my uti­li­ties. This site replaces the for­mer down­load page. I will publish any new ver­si­on or new uti­li­ty here. It is just easier to main­tain. Plea­se check the Free­ware Archi­ve for older versions.

Par­Ser:

Par­Ser is a uti­li­ty to cons­truct a non-stan­dard resi­stance or capa­ci­tance value from a set of stan­dard resi­stors or capa­ci­tors. Par­Ser sup­ports dif­fe­rent topo­lo­gies of up to three indi­vi­du­al com­pon­ents. Par­Ser can also cal­cu­la­te vol­ta­ge divi­ders and find a set of sui­ta­ble resi­stors. The mini­mum and maxi­mum shunt cur­rent can be spe­ci­fi­ed as well as the nomi­nal load current.

ParSer_Executables (Ver. 1.04)
(MD5: db6a4d42687d77bbd5b16bc5535885cd)

ParSer_Source (Ver. 1.04)
(MD5: b91cf916b63fe6ff60446dbd9a3bafa1)

Chan­ge histo­ry:
V1.04, Dec 2021: Com­pi­led with Visu­al Stu­dio 2019, fixed some Code Ana­ly­sis com­plaints, no func­tion­al changes

Here is the Par­Ser Online Help.

The name Par­Ser is mis­lea­ding. It stands for parallel/serial con­nec­tion of resi­stors or capa­ci­tors. I’m not very hap­py mys­elf with this name, but now it’s out and I’m not going to chan­ge it.

Com­pSynt – Par­Ser successor

Sor­ry, for now the descrip­ti­on is only in Ger­man. Sta­tus of this pro­ject is „alpha“. Not sure if and when I will pro­ce­ed. Comm­ents welcome.

Updates: 18.03.2026 und 29.03.2026

Vor eini­gen Jahr­zehn­ten hat­te ich mich in die Win­dows-Pro­gram­mie­rung unter der Win32-API ein­ge­ar­bei­tet. Ein schö­nes Lehr­lings­stück war damals Par­Ser. Es berech­ne­te die not­wen­di­gen Wider­stän­de und Kon­den­sa­to­ren, aus denen man einen vor­ge­ge­be­nen Ziel­wert durch Par­al­lel- oder Seri­en­schal­tung zusam­men­stel­len kann.

Obwohl Par­Ser auf aktu­el­len Win­dows Ver­sio­nen wei­ter­hin gut funk­tio­niert, war es Zeit für eine Über­ar­bei­tung. Das geht schon damit los, daß es nicht mehr wart­bar ist, weil die damals ver­wen­de­ten Werk­zeu­ge (ins­be­son­de­re ResEdit) nicht mehr ver­füg­bar sind und die alten Ver­sio­nen nicht mehr mit dem neu­en Visual‑C zusam­men­ar­bei­ten. Inzwi­schen bin ich auf Qt als Ent­wick­lungs­um­ge­bung umge­stie­gen, was schon­mal den prin­zi­pi­el­len Vor­teil der Platt­form­un­ab­hän­gig­keit hat. Die Pro­jek­te sind pro­blem­los auch für Linux über­setz­bar und Apple soll­te auch funk­tio­nie­ren. Also habe ich nun Par­Ser rund­erneu­ert und wer mit der Beta­ver­si­on her­um­spie­len will, kann direkt zum Down­load schrei­ten, ohne sich die nach­fol­gen­den Bemer­kun­gen anzutun.

Was ist neu?

Zunächst der Name

Mit dem Namen Par­Ser war ich nie glück­lich, denn er hat eigent­lich die Bedeu­tung eines „Par­sers“, was hier aber über­haupt nicht gemeint war. Eigent­lich stand der Name für das Par­al­lel- und Seri­ell­schal­ten ein­zel­ner Kom­po­nen­ten. Jetzt habe ich mich für Com­pSynt ent­schie­den, was für Com­po­nent-Syn­the­sis oder Kom­po­nen­ten­syn­the­se ste­hen soll. Der Name scheint auch noch nicht ander­wei­tig ver­ge­ben zu sein, denn Goog­le fin­det nur wenig.

Neue Funk­tio­nen

Die jet­zi­ge Alpha-Ver­si­on kann bis­her nur Wider­stän­de syn­the­ti­sie­ren, kei­ne Kon­den­sa­to­ren oder Wider­stands­netz­wer­ke. Das ist ein Grund, Par­Ser noch nicht zu löschen. Die Syn­the­se von Wider­stän­den wur­de von Par­Ser über­nom­men, aber die Berech­nung der Abwei­chun­gen vom gesuch­ten Wert wur­de ange­passt. Daher kann es zu gering­fü­gi­gen Unter­schie­den in den gefun­de­nen Ergeb­nis­sen kommen.

Neu in der Ver­si­on 0.2: Die Suche wur­de kom­plett über­ar­bei­tet. Im alten Algo­rith­mus wur­de viel Wert auf die Opti­mie­rung der Rechen­zeit gelegt, indem die Suche recht früh­zei­tig abge­bro­chen wur­de, wenn kei­ne gül­ti­gen Ergeb­nis­se mehr erwar­tet wer­den konn­ten. Das führ­te zu einem recht unüber­sicht­li­chen Code und hier und da zum Ver­wer­fen gül­ti­ger Ergeb­nis­se. Der neue Algo­rith­mus ist viel über­sicht­li­cher und fin­det offen­sicht­lich auch mehr gül­ti­ge Ergeb­nis­se. Dafür ist er mit­un­ter deut­lich lang­sa­mer, was auf heu­ti­gen Rech­nern irrele­vant ist. Ob die Lösung in 20 ms oder zwei Sekun­den gefun­den wur­de, ist in der Pra­xis völ­lig egal.

Mul­ti­th­re­a­ding

Ob hilf­reich oder nicht, Com­pSynt star­tet für die Suche jeder Netz­werk-Topo­lo­gie einen eige­nen Thread. Da das Ergeb­nis sowie­so in weni­gen Mil­li­se­kun­den gefun­den wird, ist das eigent­lich völ­lig unnö­tig, aber ich woll­te es schon lan­ge mal aus­pro­bie­ren. Es funk­tio­niert und scha­det wohl auch nicht.

Mehr­spra­chig­keit

Qt unter­stützt Mehr­spra­chig­keit und die Alpha-Ver­si­on kann in Deutsch oder Eng­lisch aus­ge­führt wer­den. Ohne wei­te­re Ein­ga­be­pa­ra­me­ter star­tet die Ver­si­on, auf die das aktu­el­le Gebiets­sche­ma ein­ge­stellt ist, in Deutsch­land also meist deutsch. Wer die eng­li­sche Ver­si­on star­ten will, muß als Para­me­ter „-e“ oder „-E“ beim Star­ten abge­ben. Wei­te­re Sprach­ver­sio­nen kann ich ger­ne erstel­len, wenn jemand mir die über­setz­ten Datei­en lie­fert. Nähe­re Erklä­run­gen ger­ne per Email.

Tool­tips

Tool­tips sind imple­men­tiert. Ein­fach den Maus­zei­ger kurz auf einem Menü­punkt ruhen las­sen und dann öff­net sich ein Fen­ster mit Erklä­run­gen. Naja, ein paar feh­len lei­der noch.

Berech­nung der Span­nung und Verlustleistung

Optio­nal kann Com­pSynt die Span­nungs­gren­ze und Belast­bar­keit der ein­zel­nen Wider­stän­de über­prü­fen. Dazu muß die aktu­ell an den Gesamt­wi­der­stand ange­leg­te Span­nung ange­ge­ben wer­den. Je nach Kon­fi­gu­ra­ti­on wer­den Grenz­über­schrei­tun­gen farb­lich im Aus­ga­be­fen­ster gekenn­zeich­net oder über­haupt nicht angezeigt.

Zu beach­ten ist, daß Wider­stän­de eine Span­nungs­fe­stig­keit haben, die oft ihre Lei­stungs­gren­ze über­schrei­tet. Es gilt also der nied­ri­ge­re Wert.

Ergän­zen­de Widerstandswerte

Auf Wunsch eines Benut­zers wur­de die Mög­lich­keit vor­ge­se­hen, einen zusätz­li­chen Wider­stand test­wei­se zu einem pri­va­ten Satz hin­zu­zu­fü­gen. Das ist dann hilf­reich, wenn man einen beschränk­ten Satz an Wider­stand­wer­ten hat, weil die Lei­ter­plat­ten­fer­ti­gung mög­lichst weni­ge Kom­po­nen­ten ver­wen­den soll.

Um pas­sen­de Wider­stän­de zu fin­den, wählt man die zu testende(n) Topologie(n) und die zu unter­su­chen­den IEC-Reihe(n) aus. Dann wird der pri­va­te Satz impor­tiert und auf „Ergän­zungs­vor­schlag“ geklickt. Com­pSynt sucht nun die beste Lösun­gen für jeden gewähl­ten Wider­stand und jede Topo­lo­gie und zeigt die jeweils beste Lösung an. Den so gefun­de­nen Wider­stand kann man dann dem pri­va­ten Satz hinzufügen.

Optio­na­le Benut­zung des Gebietsschemas

Ein wich­ti­ger Punkt ist die Ver­wen­dung des ein­ge­stell­ten Gebiets­sche­mas. Daten­ein­ga­be, Ergeb­nis­aus­ga­be, Import und Export pri­va­ter Daten­sät­ze folgt dem auf dem PC ein­ge­stell­ten Gebiets­sche­ma, wenn das in der Kon­fi­gu­ra­ti­on ange­klickt ist. Dann ist in Deutsch­land das Kom­ma als Dezi­mal­trenn­zei­chen und der Punkt als Tau­sen­der­se­pa­ra­tor ein­ge­stellt. Ande­ren­falls wird ein Punkt als Dezi­mal­trenn­zei­chen verwendet.

Es ist wich­tig, bei Im- und Export die­sel­be Ein­stel­lung zu ver­wen­den. Com­pSynt kann die ver­wen­de­te Ein­stel­lung anhand der ein­ge­le­se­nen Daten prin­zi­pi­ell nicht in allen Fäl­len erken­nen, man­che erzeu­gen aber eine Feh­ler­mel­dung in der Sta­tus­zei­le. Auf­pas­sen: auch ohne Feh­ler­mel­dung kann der Import feh­ler­haft sein. 1.000 hat im deut­schen Gebiets­sche­ma der Wert 1000, im C‑Gebietsschema aber 1,000. Bei­de Inter­pre­ta­tio­nen sind im jewei­li­gen Kon­text korrekt.

Emp­feh­lung: aktu­el­les Gebiets­sche­ma ver­wen­den, dann kön­nen die Daten auch ohne Ver­ren­kun­gen mit Libre­of­fice Calc oder Excel im CSV-For­mat ein­ge­le­sen werden.

Daten­for­ma­te einer pri­va­ten Datei

Für die pri­va­te Import/Exportdatei wur­de jetzt das CSV-For­mat ver­wen­det. Alte Datei­en von Par­Ser kön­nen also nicht ein­ge­le­sen wer­den. Sie kön­nen mit einem Text­edi­tor in das neue For­mat kon­ver­tiert wer­den oder durch Export ganz neu erstellt werden.

Es kann eines von drei Daten­for­ma­ten aus­ge­wählt wer­den, jeweils mit oder ohne Anwen­dung des Gebiets­sche­mas. Com­pSynt kann auch in den Ein­ga­be­fel­dern im Menü eini­ge Suf­fi­xes erken­nen und den dar­auf fol­gen­den Text igno­rie­ren. So kann man bei­spiels­wei­se einen Ziel­wert als 375 mΩ, eine Span­nung als 1 kV oder eine Tole­ranz als 5 % ange­ben. In die­sem For­mat kann auch die Import/Exportdatei geschrie­ben und gele­sen wer­den. Für die Les­bar­keit ist das ganz nett, aber Calc kann damit nicht umge­hen. Daher kann alter­na­tiv ein rei­nes Fließ­kom­ma­for­mat oder ein Expo­nen­ti­al­for­mat aus­ge­wählt werden.

Bei der Inter­pre­ta­ti­on die­ser Ein­ga­be­da­ten kann man sich beim Pro­gram­mie­ren leicht die Fin­ger bre­chen. Also bit­te dar­auf ach­ten, ob alles kor­rekt ist und mir even­tu­el­le Feh­ler mitteilen.

Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü

Es gibt ein Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü, in dem die mei­sten Ein­stel­lun­gen direkt geän­dert wer­den können. 

Bei Pro­ble­men emp­fiehlt sich ein Blick in die Regi­stry unter: Computer\HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\DK8PP Freeware\CompSynt. Durch Löschen die­ses Regi­stry-Ein­trags und löschen des Com­pSynt-Ver­zeich­nis­ses ist das Pro­gramm übri­gens rück­stands­los deinstalliert.

Com­pSynt Alpha-Ver­si­on 0.21

Hier nun zum Down­load die aktu­el­le Alpha-Ver­si­on für Windows:

und der Quelltext:

Feh­ler­mel­dun­gen und Vor­schlä­ge für zukünf­ti­ge Erwei­te­run­gen sind willkommen.

Ände­rung zur vori­gen Ver­si­on: Die Tole­ranz der Wider­stän­de kann nach wie vor ein­ge­ge­ben wer­den, sie wird aber in der jet­zi­gen Ver­si­on nicht benutzt. Zur Ein­ga­be der maxi­ma­len Abwei­chung der ein­zel­nen Wider­stän­de, soll jetzt der neue Ein­trag „Abwei­chung“ im Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü benutzt werden.

Die Zei­ten, in denen man nur ein EXE-File her­un­ter­la­den muss­te, sind wohl ein für alle­mal vor­bei. Jedes lauf­fä­hi­ge Qt-Pro­jekt wird mit den benö­tig­ten Lauf­zeit­bi­blio­the­ken aus­ge­lie­fert. Daher kom­men hier schnell 15 MB zusam­men, auch gezippt.

Ich habe nun eini­ge Tage ver­geb­lich damit ver­dad­delt, eine Linux-Ver­si­on in einer vir­tu­el­len Ubun­tu-Maschi­ne zu erstel­len. Es funk­tio­niert soweit, daß ich das Pro­gramm pro­blem­los auf die­ser Ent­wick­lungs­ma­schi­ne aus­füh­ren kann, aber ich schei­te­re am „Deployment“, also der Zusam­men­stel­lung des Pro­gramms mit allen benö­tig­ten Biblio­the­ken. Es gelingt mir nicht, eine Stand-Alo­ne-Ver­si­on zu erzeu­gen, die auf jedem ande­ren Rech­ner läuft. Ich gebe jetzt auf, weil ich das nicht brau­che, bin aber für Hin­wei­se dank­bar, wie man das macht.

Zur Beach­tung

Es gel­ten die hier und hier auf­ge­li­ste­ten Hin­wei­se zu den Lizenz­be­din­gun­gen und zum Virenschutz.

Wie geht’s jetzt weiter?

Ich habe die­se Ent­wick­lung zwi­schen ande­re Pro­jek­te ein­ge­scho­ben, wäh­rend ich auf Lei­ter­plat­ten aus Chi­na gewar­tet habe. Ich betrach­te es als „Frei­zeit­pro­jekt“, soweit ein Rent­ner das sagen darf. Fol­gen­des steht ohne beson­de­re Dring­lich­keit auf der ToDo-Liste:

Unterstützung für Kondensatoren und Widerstandsnetzwerke
Implementierung eines (kontext-sensitiven) Help-Systems

Das kann dau­ern, ich ver­spre­che nichts! Even­tu­el­le Feh­ler kann ich den­noch schnell beheben.

Bin2C:

Bin2C is a uti­li­ty to con­vert bina­ry files to C source code. It pro­vi­des a simp­le way to include bina­ry files (e.g. images or audio files) in embedded pro­jects, which often do not sup­port any file system.

Here is the Bin2C Online Help.

Bin2C Exe­cuta­bles (Ver. 2.20)
(MD5: 2b15117dbbf2da5538f361995489911c)

Bin2C Source Files (Ver. 2.20)
(MD5: 0b4afb75ef4f1bcd84b694aae88b57e5)

Chan­ge histo­ry:
V2.20, Dec 2021: Com­pi­led with Visu­al Stu­dio 2019, fixed some Code Ana­ly­sis com­plaints, no func­tion­al changes

Draw­Timing­Dia­gram:

During my recent (most­ly Ver­i­log) deve­lo­p­ments, I felt the need for a simp­le timing dia­gram gene­ra­tor with text out­put. Such a thing is very hel­pful to docu­ment the beha­vi­or of modu­les insi­de the source code rather than in a sepa­ra­te file. For this pur­po­se I wro­te Draw­Timing­Dia­gram. Here is the Draw­Timing­Dia­gram Online Help.

Draw­Timing­Dia­gram Exe­cuta­bles (V1.01)
(MD5: 0804e03edbd13f2c3636ca45d665f97d)

Draw­Timing­Dia­gram Source (V1.01)
(MD5: eacfe0247ae02b65f7ac00b8b3b230b9)

Chan­ge histo­ry:
V1.01, Dec 2021: Initi­al release

Water­fall:

Most­ly all modern ama­teur radio trans­cei­vers are soft­ware defi­ned radi­os (SDR). As such, they come with a built-in water­fall dia­gram dis­play, which in turn invi­tes for stu­pid and use­l­ess expe­ri­ments. Sin­ce reti­red, I have time for a litt­le fun and I wro­te a small pro­gram, which con­verts a PNG gra­phics file to a wave file. That wave file can be trans­mit­ted and it gene­ra­tes a water­fall dis­play, which resem­bles the PNG input file. This is strict­ly for fun and shall not be used to annoy anyo­ne, so use it at your own dis­creti­on. Here is a sample:

The result is obvious­ly limi­t­ed by the low fre­quen­cy- and ampli­tu­de-reso­lu­ti­on of the water­fall dia­gram. Any­way, it works.

The­re is no help file, but the ope­ra­ti­on should be self-expl­ana­to­ry. Here is the user dialog:

Waterfall User Dialog
Water­fall User Dialog

Time per row spe­ci­fi­es the trans­mit dura­ti­on of one PNG row. The total trans­mit time is the num­ber of rows mul­ti­pli­ed by this value. The ramp spe­ci­fi­es the dura­ti­on for line­ar­ly fading in and out a sin­gle row. Wit­hout such ramps, the signal will beco­me rather dis­tor­ted due to many harmonics.

Here are the down­load files:

Water­fall Exe­cuta­bles (V0.2)
(MD5: 32da4134da5e065e32fb29a80bce781c)

Water­fall Source (V0.2)
(MD5: 301307cec175a78f445043aa23769e99)

Note that the­re are a num­ber of dif­fe­rent PNG file for­mats and not all of them are sup­port­ed. I did not do exten­si­ve test­ing. If you encoun­ter any pro­blems, plea­se let me know. In such a case, plea­se send me sam­ple file for testing.

Gene­ral Comments:

All uti­li­ties are writ­ten for Win­dows and should run on all cur­rent ver­si­ons. Plea­se let me know if you encoun­ter any pro­blems or if you have any recom­men­da­ti­on for impro­ve­ments. None of the uti­li­ties needs to be instal­led. Just copy the .exe file to your pre­fer­red path and remo­ve the file for unin­stal­ling it.

The uti­li­ties store some para­me­ters in the regi­stry or in an ini-file. See the respec­ti­ve help file for details. Ear­lier ver­si­ons used the key „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Michael Krä­mer Free­ware“ but I recent­ly chan­ged this to „HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\DK8PP Free­ware\“. I’m sor­ry for any inconvenience.

All files are com­pres­sed with 7‑zip, which ensu­res inte­gri­ty by a built-in CRC32. If the file is cor­rupt­ed by the down­load, 7‑zip should com­plain during unpack­ing. For some addi­tio­nal degree of file authen­ti­ci­ty, I added the MD5 hash codes for the com­pres­sed files. I agree that down­loa­ding and run­ning exe­cuta­bles from unknown sources is gene­ral­ly not a good idea. I’m also reluc­tant to do that mys­elf. Let me the­r­e­fo­re sug­gest the following:

  • Scan the down­loa­ded exe­cuta­ble with a local or online virus scanner.
  • Run the exe­cuta­ble in a vir­tu­al machine.
  • Review the pro­vi­ded source code and com­pi­le it yours­elf.
    I app­re­cia­te if you report any errors that you find and I also value any sug­ge­sti­ons to impro­ve my pro­gramming style.

By the way, feel free to use and modi­fy the source code as you like. I don’t reser­ve any copy­rights. But if you dis­tri­bu­te modi­fi­ed code, say that it is yours, not mine. I sim­ply want to avo­id any lia­bi­li­ty issues. Life is too short to fight with hun­gry lawyers.

Some­ti­mes I recei­ve more or less mild com­plaints for pro­gramming under Win­dows rather than Linux. Well, I had some expe­ri­ence with Linux in the late 90es. I then deci­ded to stay with Win­dows, sim­ply becau­se it works relia­bly. Again, life is too short to lose time with imma­tu­re envi­ron­ments. I’m sure that Linux has impro­ved sin­ce the old days, but I will not chan­ge any more. I don’t use any sophi­sti­ca­ted tools, just the Win32 API and plain C, not even C++. The­r­e­fo­re the exe­cuta­bles should also run under Wine.

Mono­band-Dipol

Mei­ne end­ge­spei­ste Lang­draht­an­ten­ne funk­tio­niert auf dem 20-m-Band und dem 40-m-Band recht gut, mit den genann­ten Kom­pro­mis­sen auch auf 15 m und 10 m. Auf allen genann­ten Bän­dern habe ich etli­che FT‑8 QSOs durch­ge­führt. Bei ein­ge­hen­de­ren Tests habe ich aber jetzt fest­ge­stellt, daß auf dem 10-m-Band schon nach einer Minu­te Dau­er­test mit 50 Watt das Steh­wel­len­ver­hält­nis lang­sam weg­läuft. Nach zwei oder drei Minu­ten geht es dann schlag­ar­tig auf unend­lich. Das­sel­be pas­siert mit 100 Watt auf 15 m, aller­dings dau­ert es da etwa dop­pelt so lan­ge. Auf 40 und 20 m tritt die­ser Effekt zumin­dest nicht inner­halb der ersten zehn Minu­ten auf. Da ist etwas ober­faul. Ent­we­der wird der Über­tra­ger zu heiß oder der Kera­mik­kon­den­sa­tor am Ein­gang des Anpaß­glieds macht Zicken. Das wer­de ich wei­ter prü­fen, wenn das Wet­ter wie­der bes­ser wird. Bis dahin wer­de ich mich noch­mal, zunächst theo­re­tisch, mit dem Anten­nen­bau befassen.

Beim Bau der Lang­draht­an­ten­ne habe ich gelernt, daß es in der Pra­xis nicht tri­vi­al ist, eine Anten­ne für meh­re­re Bän­der zu bau­en, auch wenn sie har­mo­nisch zuein­an­der sind. Auch sind rea­le Über­tra­ger ziem­lich weit vom idea­len Über­tra­ger weg, viel­leicht auch wegen sub­op­ti­ma­ler Wickel­tech­nik. Da gibt es sicher­lich Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al. Bei­spiels­wei­se habe ich jetzt in dem Balun-Work­shop gele­sen, daß man Ring­ker­ne zum Ver­mei­den von Span­nungs­über­schlä­gen bes­ser nicht mit Kup­fer-Lack-Draht bewickelt, son­dern Sili­kon-iso­lier­te Lit­ze neh­men soll. Das wer­de ich bei näch­ster Gele­gen­heit mal aus­pro­bie­ren. Die dürf­te wegen ihrer Bieg­sam­keit auch viel leich­ter zu ver­ar­bei­ten sein.

Jetzt wer­de ich aber erst mal einen Dipol nach Lehr­buch für ein ein­zi­ges Band bau­en und ihn nach allen Regeln der Kunst auf 50 Ohm Wel­len­wi­der­stand in Band­mit­te trim­men. Ich wer­de ihn auf dem obe­ren Bal­kon auf­hän­gen, der eine Spann­wei­te von gut 5,50 m zulässt. Der Dipol wäre damit etwa 8 m über dem Erd­bo­den, aber das Edel­stahl-Bal­kon­ge­län­der und die nicht weit ent­fern­te Dach­rin­ne wer­den sicher ihren Ein­fluß gel­tend machen. Schön wäre, wenn ich einen Dipol für das 15-m-Band bau­en könn­te. Wenn ich wie­der den star­ren Alu­mi­ni­um-Wei­de­zaun­draht neh­me, könn­te die­ser auf bei­den Sei­ten eini­ge zehn Zen­ti­me­ter über­ste­hen ohne daß er wie bei einer Lit­ze wegen der Schwer­kraft durchhängt.

Begin­nen wir mal mit einer Simu­la­ti­on. Dafür emp­fiehlt sich das kosten­lo­se Pro­gramm 4nec2, das man z.B. hier her­un­ter­la­den kann. Bekannt­lich hat ein Dipol im Reso­nanz­fall eine reel­le Impe­danz von etwa 70 Ohm, also etwas abseits der gewünsch­ten 50 Ohm. Das ist nor­ma­ler­wei­se kein Pro­blem, weil es deut­lich inner­halb des Abstimm­be­reichs eines Anten­nen­tu­n­ers liegt. Hier die Simu­la­ti­on eines 6,85 m lan­gen Dipols (die Band­mit­te bei 21,225 MHz ent­spricht einer Wel­len­län­ge von 14,13 m).

Impedanz eines 685cm Dipols
Impe­danz eines ins­ge­samt 685 cm lan­gen Dipols mit 4nec2 simuliert.

Der Ver­kür­zungs­fak­tors liegt bei etwa 0,97 und die reel­le Impe­danz bei 66 Ohm. 4nec2 kann auch das zuge­hö­ri­ge Smith Dia­gramm darstellen:

Smith-Chart eines insgesamt 685 cm langen Dipols
Smith-Chart des oben gezeig­ten Dipols.

Die simu­lier­ten Wer­te kön­nen im Touch­stone-For­mat als s1p-Datei expor­tiert und mit SimS­mith wie­der ein­ge­le­sen werden:

Wiedereingelesen mit SimSmith
Touch­stone-Datei wie­der­ein­ge­le­sen mit SimSmith.

Der Kreis für ein Steh­wel­len­ver­hält­nis von 1,5 zeigt, daß der Dipol auf dem 15-m-Band bereits ohne wei­te­re Anpas­sungs­maß­nah­men zu benut­zen wäre. SimS­mith bie­tet aller­dings die Mög­lich­keit, eine Anpas­sung auf 50 Ohm mit einem LC-Glied zu erreichen:

Anpassung auf 50 Ohm
Anpas­sung mit einem LC-Glied auf 50 Ohm

Man sieht hier an der oran­gen Linie, daß der Kon­den­sa­tor die Impe­danz zunächst in den kapa­zi­ti­ven Bereich ver­schiebt und die Spu­le (grün) sie wie­der in Rich­tung zum induk­ti­ven Bereich ver­schiebt. Auf den Kon­den­sa­tor kann man kom­plett ver­zich­ten, wenn man nicht bei einer reel­len Impe­danz star­tet, son­dern im kapa­zi­ti­ven Bereich eines Dipols. Das ist dann der Fall eines ver­kürz­ten Dipols mit Ver­län­ge­rungs­spu­le. Bei einem Dipol mit 6,15 m Gesamt­län­ge sieht das dann fol­gen­der­ma­ßen aus:

Anpassung verkürzter Dipol auf 50 Ohm
Anpas­sung des ver­kürz­ten Dipols mit Ver­län­ge­rungs­spu­le auf 50 Ohm

Wel­che Art der Anpas­sung nun letzt­lich bes­ser ist, bleibt abzu­war­ten. Nor­ma­ler­wei­se wird man den Dipol in reso­nan­ter Län­ge ohne eige­ne Anpas­sung ver­wen­den und den Anten­nen­tu­ner an der ande­ren Sei­te des Koax­ka­bels sei­ne Arbeit machen las­sen. Wegen der begrenz­ten Ver­hält­nis­se auf unse­rem Bal­kon wer­de ich aber die ver­kürz­te Anten­ne mit Ver­län­ge­rungs­spu­le aus­te­sten, sobald das Wet­ter bes­ser wird und die Tage län­ger werden.

Balun nach Reisert

Über Balu­ne ist ver­mut­lich so ziem­lich alles gesagt wor­den. Eine sehr schö­ne Abhand­lung gibt es von DL4ZAO im Netz, den Balun-Work­shop. Nach mei­nen Erfah­run­gen mit schon bei 100 Watt Bela­stung heiß­lau­fen­den Ring­ker­nen stell­te sich mir nun die Fra­ge, wie muß ich denn den Balun in der Pra­xis dimen­sio­nie­ren, damit er funk­tio­niert und nicht zu warm wird. Muß ich einen dicken Ring­kern mit Eco­flex-10 Kabel bewickeln oder darf es auch etwas klei­ne­res sein? Muß ich ihn mit hoch­wer­ti­gem Kabel bewickeln oder tut es (für die 100 Watt mei­nes IC-7300) auch preis­wer­tes RG174-Kabel?

Im oben genann­ten Work­shop wird der Strom-Balun als Man­tel­wel­len­sper­re emp­foh­len. Er hat den rie­sen­gro­ßen Vor­teil, daß die Ener­gie durch die Wick­lung fließt, also nicht durch den Kern. Dadurch ent­fal­len die Magne­ti­sie­rungs­ver­lu­ste und der Kern kann nicht in die Sät­ti­gung gera­ten. Der Nach­teil ist, daß er nicht trans­for­miert, die Ein­gangs­im­pe­danz ist also gleich der Aus­gangs­im­pe­danz. Wird eine Impe­danz­trans­for­ma­ti­on benö­tigt, kann man einen „Tra­fo“ dahin­ter­schal­ten und erhält einen Hybrid­ba­lun. Da die Ener­gie über die Wick­lung über­tra­gen wird, muß die­se Wick­lung den­sel­ben Wel­len­wi­der­stand auf­wei­sen, wie Ein- und Aus­gang, damit Refle­xio­nen ver­mie­den werden.

Eine ele­gan­te Art, den Ring­kern zu bewickeln, ist die Metho­de nach Rei­sert. Man bewickelt den Kern der­art mit einem Koax­ka­bel, daß man nach der hal­ben Win­dungs­zahl einen Sprung zur ande­ren Sei­te macht, ohne den Wickel­sinn zu ändern. Damit kom­men Ein- und Aus­gang auf gegen­über­lie­gen­de Sei­ten des Kerns zu lie­gen, was mecha­nisch meist von Vor­teil ist.

Wie schlägt sich nun ein sol­cher Balun, der mit RG174-Koax­ka­bel auf einem rela­tiv klei­nen FT140-77 Ring­kern auf­ge­wickelt ist. Das kann man rela­tiv schnell aus­pro­bie­ren. Hier ein Foto des Prototypen:

Balun
Balun aus 2 x 7 Win­dun­gen RG174 auf einem FT140-77 Ring­kern. Zu Test­zwecken sind SMA-Buch­sen angelötet.

Nach­fol­gend nun die Durch­gangs­dämp­fung die­ses Bal­uns, gemes­sen mit dem DG8SAQ-Netzwerkanalysator:

S21-Meßwerte
Die S21-Mes­sung. Ver­ti­ka­le Ska­lie­rung: 0.2 dB/Linie.

Das sieht nun gar­nicht so schlecht aus, wie befürch­tet. Die Dämp­fung bei 30 MHz ist 0.13 dB, wobei der Meß­feh­ler ver­mut­lich nicht ganz gering ist. Bei 100 Watt über­tra­ge­ner Lei­stung wür­den so etwa 3 W in dem Balun ver­bra­ten, bei nied­ri­ge­ren Fre­quen­zen weniger.

Mit SMA-UHF Adap­tern kann man die­sen Pro­to­ty­pen auch mal in die Anten­nen­lei­tung einschleifen.

Balun
Der­sel­be Balun mit UHF-Adap­tern zum Test am Funkgerät

Bei 100 Watt Sen­de­lei­stung wird der Balun auch nach eini­gen Minu­ten kaum fühl­bar wärmer.

Auch wenn die Wir­kung als Man­tel­wel­len­sper­re nun nicht gete­stet wur­de, ist das Ergeb­nis die­ses kur­zen Tests, daß das dün­ne RG174 auf dem klei­nen FT140-77 pro­blem­los mit 100 Watt betrie­ben wer­den kann.

Anten­nen­ro­tor

Es geht auf Weih­nach­ten zu und außer­dem wird näch­stes Jahr die Mehr­wert­steu­er wie­der auf 19% erhöht. Das ist für mich Grund genug, noch in die­sem Jahr ein paar Euro für Din­ge aus­zu­ge­ben, die ich eigent­lich erst im näch­sten Früh­jahr ange­hen woll­te. Dazu gehört die Erwei­te­rung der Anten­nen­an­la­ge. Ein 3m lan­ges Alu­mi­ni­um­rohr, das den jet­zi­gen 2m lan­gen Mast erset­zen soll, ist bestellt. An die­sen 3m-Mast kommt dann ein Anten­nen­ro­tor und dar­auf der jet­zi­ge 2m-Mast mit den Anten­nen. So kom­me ich im End­ef­fekt auf etwa 4m Höhe über dem obe­ren Bal­kon, was zum Erd­bo­den etwa 10m sind. Ohne eine ewig lan­ge Markt­for­schung zu betrei­ben, habe ich mich für den SPID RAK Rotor ent­schie­den. Weni­ge Tage nach der Bestel­lung lag er auf dem Tisch.

Antennenrotor RAK
Anten­nen­ro­tor RAK mit Steue­rung und Labor­netz­teil im Hintergrund

Der Rotor macht einen robu­sten Ein­druck, aber über die Zuver­läs­sig­keit kann ich im Moment noch nichts sagen. Er wird von einem 12-V-Motor über ein Schnecken­ge­trie­be gedreht. Das geht rela­tiv ruhig von­stat­ten. Ande­re berich­ten von Roto­ren mit Backen­brem­sen, die man im gan­zen Haus klacken hört. Das ist hier nicht der Fall.

Der Rotor selbst hat kei­nen mecha­ni­schen Anschlag, er kann belie­big oft im oder gegen den Uhr­zei­ger­sinn dre­hen. Pro Win­kel­grad wird ein Puls erzeugt, der dem Steu­er­ge­rät als Infor­ma­ti­on über den gedreh­ten Win­kel dient. Damit ist die Regel­schlei­fe geschlos­sen und man soll­te bes­ser von einem Regel­ge­rät als von einem Steu­er­ge­rät spre­chen, aber blei­ben wir bei Steue­rung. Nun­ja, per­fekt ist es nicht. Ich habe auf dem Spei­cher­os­zil­lo­skop auch mal einen Puls mehr gese­hen, als das Gerät. Es wird in der Pra­xis also hin und wie­der eine neue Kali­brie­rung nötig sein. Das ist aber kein Hexen­werk: Aus­rich­ten der Anten­ne nach Nor­den, bei gedrück­ter F‑Taste ein­schal­ten, fer­tig. Das Aus­rich­ten erfolgt elek­trisch per Steu­er­ge­rät, man muß also kei­nes­wegs mit dem Schrau­ben­schlüs­sel auf dem Mast klet­tern. Der Dreh­be­reich der Anten­ne ist in der Steue­rung auf 360° +/- 180° begrenzt. Man kann also in bei­den Rich­tun­gen um 180° über­dre­hen und soll­te die Län­ge der Anten­nen­ka­bel ent­spre­chend auslegen.

Die Steue­rung fin­de ich per­sön­lich sub­op­ti­mal. Die grü­nen 7‑Segment Anzei­gen bräuch­ten m.E. eine grü­ne Blen­de, damit die Anzei­ge bes­ser abzu­le­sen ist. Die Front­plat­te besteht aus einer ein­fa­chen auf­ge­kleb­ten Folie, die die Bedie­nung der dahin­ter­lie­gen­den Tasten erschwert.

Steuerung des Antennenrotors
Steue­rung des Anten­nen­ro­tors mit auf­ge­kleb­ter Frontblende

Die Folie lässt sich leicht zer­stö­rungs­frei abzie­hen, wodurch die Les­bar­keit der LED-Anzei­ge wei­ter abnimmt, aber die Bedie­nung der Tasten wesent­lich ver­ein­facht wird. Da wer­de ich gele­gent­lich eine eige­ne Front­plat­te frä­sen und ein grü­nes Fil­ter einbauen.

Steuerung des Antennenrotors
Steue­rung des Anten­nen­ro­tors mit abge­nom­me­ner Frontblende

Die Steue­rung hat lei­der kein ein­ge­bau­tes Netz­teil. Sie muß mit 12 V bis 18 V DC oder AC betrie­ben wer­den. Hier ist ein Labor­netz­teil ange­schlos­sen. Wenn der Motor dreht, flie­ßen etwa 300 mA, aber der Anlauf­strom liegt bei eini­gen Ampere. Ein test­wei­se ein­ge­setz­tes 19V/3A Netz­teil von einem Note­book war nicht aus­rei­chend. Beim Anlau­fen des Motors ist die Span­nung zusam­men­ge­bro­chen. Das führt zu der Fra­ge, wel­ches Kabel man zwi­schen Steue­rung und Rotor ver­wen­den soll­te. Das Hand­buch emp­fiehlt bei mehr als 10 m Kabel­län­ge einen Quer­schnitt von 1,42 mm² (#16 nach ame­ri­ka­ni­scher Norm) für den Motor, die Impuls­sen­sor­lei­tun­gen dür­fen dün­ner sein.

Anschluss zum Rotor
Der 4‑polige Anschluss zum Rotor

In der Pra­xis wird man vier­ad­ri­ge Schlauch­lei­tung mit vier gleich­dicken Adern ver­wen­den. Es bie­tet sich die rela­tiv preis­gün­sti­ge vier­ad­ri­ge H05VV‑F 4G1,5 PVC Schlauch­lei­tung an, die aller­dings für 300 V spe­zi­fi­ziert und daher mit über 9 mm Außen­durch­mes­ser zu dick für den oben gezeig­ten Stecker ist. Daher habe ich mich für FLRYY Fahr­zeug­lei­tung („KFZ-Anhän­ger­ka­bel“) ent­schie­den, die nur für 50 V spe­zi­fi­ziert ist, dafür aber nur 7 mm Außen­durch­mes­ser hat. Die­ses Kabel ist lei­der etwas teu­rer als das dickere.

Zum Betrieb wer­de ich zunächst das oben gezeig­te bil­li­ge Labor­netz­teil ver­wen­den. Das bie­tet außer­dem die Chan­ce, mir ein neu­es Netz­teil zu besor­gen. Im Moment läuft es auf die­ses Netz­teil hin­aus. Auch das ist eine Ent­schei­dung, die wegen der Mehr­wert­steu­er noch die­ses Jahr fal­len könnte.

Jetzt muß ich nur noch auf schö­nes Wet­ter war­ten und dann wird der Rotor montiert.

Fest­kon­den­sa­tor aus RO4350B

Zum Ver­glei­chen habe ich nun ein mit der Sche­re abge­schnit­te­nes Stück von einer RO4350B Lei­ter­plat­te nach­ge­mes­sen. Die Plat­te ist 0,168 mm dick und 27,2 mm x 32 mm groß. Das Daten­blatt des Her­stel­lers (Rogers) gibt eine Dielek­tri­zi­täts­kon­stan­te von 3,66 an. Damit soll­te das abge­schnit­te­ne Stück etwa 170 pF haben. Hier nun die Meß­wer­te zwi­schen 0 und 100 MHz:

Kondensator aus RO4350B
Kon­den­sa­tor aus RO4350B Basis­ma­te­ri­al. 27,2 mm x 32 mm x 0,168 mm.

Zum Ver­gleich noch­mal die frü­her schon doku­men­tier­ten Meß­wer­te des 10 pF Glim­mer­kon­den­sa­tors und des 100 pF Hoch­volt-Kera­mik­kon­den­sa­tors. Die­se Mes­sun­gen wur­den zur bes­se­ren Ver­gleich­bar­keit auch zwi­schen 0 und 100 MHz durch­ge­führt und die Dar­stel­lung der Güte wur­de geglät­tet, auch wenn es gera­de bei dem Glim­mer­kon­den­sa­tor nicht danach aussieht.

10pF/100V Glimmerkondensator.
10pF/100V Glim­mer­kon­den­sa­tor.

100pF/3kV Keramikkondensator
100pF/3kV Kera­mik­kon­den­sa­tor

Es ist zu ver­mu­ten, daß die Güte­mes­sun­gen gera­de bei hohen Güten ziem­lich unge­nau wer­den. Letzt­lich beru­hen sie auf der Mes­sung des ziem­lich gerin­gen reel­len Wider­stands des Bau­ele­ments. Wenn der sehr viel klei­ner als der Blind­wi­der­stand ist, geht’s schief.

Der RO4350B-Kon­den­sa­tor ist mit­tel­präch­tig. Die Güte liegt bei eini­gen Hun­dert, aber deut­lich unter Tau­send. Bis 30 MHz ist der PTFE-Kon­den­sa­tor also bes­ser. Dafür ist der RO4350B-Kon­den­sa­tor deut­lich klei­ner. Laut Daten­blatt soll er über 30 kV/mm ver­tra­gen, bei den hier ver­wen­de­ten 0,168 mm wären das also 5 kV. Der Ver­lust­fak­tor wird im Daten­blatt übri­gens mit 0,0031 (@ 2.5 GHz) ange­ge­ben. Das wäre eine Güte von 10,0031 ≈ 300. Die hier gemes­se­nen Güten im Kurz­wel­len­be­reich lie­gen in die­ser Grö­ßen­ord­nung, sind also plausibel.

Fest­kon­den­sa­tor mit PTFE Dielektrikum

Nach den eher gemisch­ten Erfah­run­gen mit dem Bau eines Schie­be­kon­den­sa­tors aus FR‑4 Lei­ter­plat­ten­ma­te­ri­al, soll­te ein Ver­such zei­gen, ob PTFE („Tef­lon“ ™) als Dielek­tri­kum einen Vor­teil bringt. Also habe ich mir zunächst ein paar 0,5 mm dün­ne Tef­lon-Plat­ten (man könn­te auch sagen 0,5 mm dicke Tef­lon-Folie) besorgt. Außer­dem war dün­nes Alu­blech alle, also habe ich auch gleich ein paar 0,5 mm dicke Alu­ble­che bestellt. Bei­des ist nun da und um den Auf­wand in Gren­zen zu hal­ten, habe ich zunächst mal einen Fest­kon­den­sa­tor zum Testen gebaut. Ein klei­nes Libre­Of­fice Spreadsheet zeigt, daß zwei 30 mm x 30 mm gro­ße Plat­ten zwi­schen drei ande­ren Plat­ten mit einem PTFE Dielek­tri­kum gut 100 pF erge­ben sollte.

Die Alu­plat­ten und das Dielek­tri­kum waren schnell gefräst.

gefräste Einzelteile für den Festkondensator
Gefrä­ste Ein­zel­tei­le für den Festkondensator.

Die Alu­plat­ten sind etwas ver­bo­gen, weil mei­ne bevor­zug­te Fixier­me­tho­de mit dop­pel­sei­ti­gem Kle­be­band bei 0,5 mm Blech an ihre Gren­zen kommt. Man bekommt die fer­tig gefrä­sten Tei­le kaum ab, ohne sie zu ver­bie­gen. Auch die PTFE-Schei­ben sind gefräst und hin­ter­her mit der Sche­re glatt­ge­schnit­ten. Regu­lä­re Tei­le wie die­se Qua­dra­te soll­te man gleich mit der Sche­re zuschnei­den, die Frä­se bringt hier kei­nen Vor­teil. Das näch­ste Foto zeigt den fer­tig mon­tier­ten Kon­den­sa­tor mit SMA-Buch­se für die Messung.

fertig aufgebauter Festkondensator
Fer­tig auf­ge­bau­ter Fest­kon­den­sa­tor mit gut 100 pF Kapazität. 

Nun die span­nen­de Fra­ge, wie isser denn nun, der selbst­ge­bau­te Kon­den­sa­tor? Hier ist das Meßergebnis:

100 pF Plattenkondensator
100 pF Plat­ten­kon­den­sa­tor mit Tef­lon Dielektrikum.

Nun, das ist doch um Län­gen bes­ser, als der FR‑4 Kon­den­sa­tor. Wie errech­net liegt die Kapa­zi­tät bei gut 100 pF und die Güte liegt im gesam­ten Kurz­wel­len­be­reich bei min­de­stens 1000, z.T. weit über 10000. Man kann nun lan­ge über die Meß­ge­nau­ig­keit phi­lo­so­phie­ren, aber daß die Güte min­de­stens 20-mal so gut ist, wie die des FR‑4 Kon­den­sa­tors, scheint offen­sicht­lich. Bei die­ser Mes­sung wur­de übri­gens anders als bei den FR-4-Mes­sun­gen die Kur­ve der Güte rech­ne­risch geglät­tet. Das ändert aber nichts an den Ergebnissen.

Auch die­ser Kon­den­sa­tor hat eine ein­ge­bau­te Induk­ti­vi­tät. Auf dem Foto oben des fer­tig auf­ge­bau­ten Kon­den­sa­tors springt sie einem förm­lich ins Auge: sie wird gebil­det von der SMA-Buch­se, den Löt­fah­nen und den Plat­ten­an­schlüs­sen. Die Spu­le hat eine Win­dung und einen Durch­mes­ser von etwa 10 mm. Das ergibt etwa 20 nH Induk­ti­vi­tät, die mit der Kapa­zi­tät des Kon­den­sa­tors einen Seri­en­schwing­kreis bil­det, der bei etwa 110 MHz reso­nant ist, also knapp ober­halb der oben gezeig­ten Messung.

Die­ser Kon­den­sa­tor soll­te mit eini­gen kV betrie­ben wer­den kön­nen, denn Tef­lon soll 18 kV/mm aus­hal­ten. Damit soll­te es mög­lich sein, ihn pro­blem­los in einer 1 kW End­stu­fe oder einem Anten­nen­tu­ner ein­zu­set­zen. Bei einer Güte von 1000 wird dann höch­stens 1 W im Kon­den­sa­tor verbraten.

Für höhe­re Kapa­zi­tä­ten kann man die Plat­ten ver­grö­ßern, mehr Plat­ten sta­peln oder ein dün­ne­res Dielek­tri­kum wäh­len. 0,25 mm Tef­lon-Folie ist auch erhält­lich und reicht auch für eini­ge kV Betriebs­span­nung. Ver­dop­pelt man die Flä­che der Plat­ten und ihre Anzahl und hal­biert die Dicke des Dielek­tri­kums, soll­te man pro­blem­los auf einen 1 nF Kon­den­sa­tor kom­men, der meh­re­re kV aus­hält und im gesam­ten Kurz­wel­len­be­reich ver­wend­bar ist. Mehr braucht man sel­ten. War­um also nicht sol­che Hoch­span­nungs­kon­den­sa­to­ren sel­ber bauen?

Der Schieb­ko – ein elek­tro­me­cha­nisch ein­stell­ba­rer Schiebekondensator

Für einen Anten­nen­tu­ner der meh­re­re Fre­quenz­bän­der abdecken soll, benö­tigt man ein­stell­ba­re Induk­ti­vi­tä­ten und Kapa­zi­tä­ten. Manu­ell ein­stell­ba­re Tuner ver­wen­den dafür Dreh­kon­den­sa­to­ren und Roll­spu­len. Die­se Tuner sind nor­ma­ler­wei­se nur im Haus an der Funk­sta­ti­on zu ver­wen­den, denn selbst wenn sie wet­ter­fest sind, wird man nicht nach drau­ßen gehen wol­len, um sie neu abzustimmen.

Für den Außen­ein­satz gibt es daher elek­trisch ein­stell­ba­re Anten­nen­tu­ner, die aber meist nur per Relais eini­ge Fest­kon­den­sa­to­ren und Spu­len umschal­ten. Dadurch wird der Abstimm­be­reich ein­ge­schränkt und jedes Relais bedeu­tet zusätz­li­che Ver­lu­ste und induk­ti­ve und kapa­zi­ti­ve Stö­run­gen. Daher wären stu­fen­los elek­tro­me­cha­nisch ein­stell­ba­re Bau­tei­le von Vorteil.

Zum Ein­stel­len der Kapa­zi­tät bie­ten sich Schritt­mo­to­ren an. Sie sind sehr preis­gün­stig in vie­len Vari­an­ten erhält­lich. Damit kann man zum Bei­spiel einen Dreh­kon­den­sa­tor ein­stel­len, aller­dings benö­tigt man ein pas­sen­des Unter­set­zungs­ge­trie­be mög­lichst ohne Spiel. Es gibt auch Schritt­mo­to­ren, die schon eine Spin­del ein­ge­baut haben und damit die Dreh­be­we­gung auf eine Trans­la­ti­ons­be­we­gung umset­zen, wie z.B. der hier abgebildete:

Schrittmotor mit Spindel
Schritt­mo­tor mit Spin­del zum Erzeu­gen einer linea­ren Bewegung.

Die­ser Schritt­mo­tor ist bei den bekann­ten Ver­kaufs­stel­len in Chi­na im Zeh­ner­pack für weni­ger als 2 Euro pro Stück zu bezie­hen. Mit einem sol­chen Motor kann man recht ein­fach einen Plat­ten­kon­den­sa­tor aus einer oder meh­re­ren Plat­ten ver­stel­len, der als Schie­be­kon­den­sa­tor („Schieb­ko“) aus­ge­führt ist. Gesagt getan!

Die wesent­li­chen Rand­be­din­gun­gen für den Kon­den­sa­tor sind sein Ein­stell­be­reich und die Span­nungs­fe­stig­keit. Die Anwen­dung in einem Anten­nen­tu­ner bei einer mode­ra­ten Aus­gangs­lei­stung von 100 Watt erfor­dert weni­ger als 1 kV Span­nungs­fe­stig­keit. Bei 50 Ω hat man zwar nur unter 100 V anlie­gen, aber da auch hoch­oh­mi­ge end­ge­spei­ste Anten­nen mit eini­gen weni­gen kΩ ange­passt wer­den sol­len, ist man erst mit 1 kV auf der siche­ren Sei­te. Bei der Wahl des Ein­stell­be­reichs fällt die Fest­le­gung etwas schwe­rer. Einer­seits kann man nach oben nie genug haben, beson­ders für die lang­wel­li­gen Bän­der, ande­rer­seits steigt aber fast unver­meid­lich auch die mini­ma­le Kapa­zi­tät mit der maxi­ma­len. Nun gut, für den Pro­to­ty­pen habe ich ein­fach einen Bereich von 20 pF bis 100 pF ange­strebt. Durch Hin­zu­fü­gen wei­te­rer Plat­ten lässt sich die­ser Bereich anpassen.

Bleibt die Fra­ge des ver­wen­de­ten Mate­ri­als und sei­ne Dimen­sio­nen. Der Hub des oben gezeig­ten Schritt­mo­tors beträgt gut 35 mm. Auf eine Füh­rung für den Plat­ten­sta­pel soll mög­lichst ver­zich­tet wer­den, d.h. der Schie­ber soll ein­fach in den Sta­tor glei­ten und dabei der Plat­ten­ab­stand gewahrt blei­ben. Um die lei­ten­de Kon­den­sa­tor­plat­te muß also ein Iso­la­tor ange­bracht sein, der einen Kurz­schluß ver­hin­dert. Ein Luft-Dreh­ko bzw. ‑Schieb­ko wäre wegen der not­wen­di­gen Füh­rung mecha­nisch aufwendiger.

Der Auf­bau

Als ein­fach­ste und bil­lig­ste Lösung bie­ten sich auf Maß gefrä­ste FR-4-Lei­ter­plat­ten an.

Kondensatorplatten aus FR4
Kon­den­sa­tor­plat­ten aus FR‑4

Links sind die drei Plat­ten des Sta­tors zu sehen und rechts die bei­den Plat­ten des Schie­bers. Außer­dem gibt es Abstands­hal­ter und eini­ge M2er Schrau­ben. Die Sta­tor­plat­ten sind 40 mm x 50 mm groß und auf der Unter­sei­te etwa 0,25 mm ein­ge­fräst, so daß die Schie­ber leicht hin- und her­glei­ten kön­nen. Zusam­men­ge­baut sieht das gan­ze dann so aus:

Schiebekondensator zusammengebaut
Der fer­tig­mon­tier­te Schiebekondensator.

Hier ist der Schie­be­kon­den­sa­tor auf einem betriebs­be­rei­ten Pro­to­ty­pen mit dem Schritt­mo­tor verbunden.

Die Ansteue­rung erfolgt hier mit einem I/O Board mit RS485 Schnitt­stel­le, das an ande­rer Stel­le schon­mal beschrie­ben wur­de. Es ist über eine Mod­Bus-Schnitt­stel­le mit dem PC ver­bun­den. Als Trei­ber dient ein klei­nes Board mit „A4988 step­per motor dri­ver“, die es auch als Schütt­gut bei chi­ne­si­schen Händ­lern zu kau­fen gibt. Es ist zwei­fel­los über­di­men­sio­niert, aber hier die ein­fach­ste, bil­lig­ste und schnell­ste Lösung. Die jewei­li­ge Ziel­po­si­ti­on wird hier am PC mit dem Mod­Bus-Uti­li­ty QMod­Ma­ster ein­ge­ge­ben. Das Video oben zeigt die Ori­gi­nal­ge­schwin­dig­keit, also weder Zeit­raf­fer noch Zeit­lu­pe. Zwi­schen den End­po­si­tio­nen lie­gen hier etwa 250 Schrit­te. Der Ein­fach­heit hal­ber wer­den die Schritt­im­pul­se in einem 10 ms-Inter­rupt-Hand­ler erzeugt. Micros­tep­ping ist mög­lich, aber hier wird für jeden Schritt­im­puls ein vol­ler Schritt aus­ge­führt. Mit Micros­tep­ping fährt der Motor wesent­lich sanf­ter und geräusch­lo­ser, braucht aber dop­pelt oder vier­mal so lan­ge. Für eine „Release-Ver­si­on“ wäre die Soft­ware noch etwas zu über­ar­bei­ten, aber hier soll es ja nur um ein „pro­of-of-con­cept“ gehen.

Die Meß­er­geb­nis­se

Die Para­me­ter des Kon­den­sa­tors kön­nen mit einem Netz­werk­ana­ly­sa­tor an der SMA-Buch­se gemes­sen wer­den. Hier zunächst mal die Meß­er­geb­nis­se zwi­schen 0 und 100 MHz für ver­schie­de­ne Ein­stel­lun­gen des Kondensators:

Schiebekondensator, voll ausgefahren
Schie­be­kon­den­sa­tor voll ausgefahren.
Schiebekondensator, 50% eingefahren
Schie­be­kon­den­sa­tor 50% eingefahren.
Schiebekondensator, 75% eingefahren
Schie­be­kon­den­sa­tor 75% eingefahren
Schiebekondensator, voll eingefahren
Schie­be­kon­den­sa­tor voll eingefahren

Im voll aus­ge­fah­re­nen Zustand hat der Kon­den­sa­tor also unge­fähr 20 pF, im voll ein­ge­fah­re­nen Zustand gut 100 pF. Das sind unge­fähr die Ziel­wer­te für die Ent­wick­lung des Pro­to­ty­pen. Dem­entspre­chend wur­de die Grö­ße des Schie­bers und die Anzahl der Plat­ten gewählt. In einer über­ar­bei­te­ten Ver­si­on wür­de ich ver­su­chen, die unte­re Kapa­zi­tät auf 10 pF bis 15 pF her­un­ter­zu­be­kom­men. Das soll­te durch Umdi­men­sio­nie­ren des Schie­bers mög­lich sein. Die Kapa­zi­tät ist line­ar ein­stell­bar und jeder Schritt ändert sie um etwa 0,3 pF ((100pF-20pF)/250 Schrit­te). Die Wie­der­hol­ge­nau­ig­keit liegt etwas höher, weil der Schie­ber lose ein­ge­hängt ist und etwas wackelt, aber den­noch bei unter 1 pF.

Die Mes­sun­gen bei 75% und 100% zei­gen Seri­en­re­so­nan­zen bei 89,8 MHz und 82,2 MHz. Das ist nicht wei­ter ver­wun­der­lich und war zu erwar­ten. Die Zulei­tun­gen zum Sta­tor und zum Schie­ber bil­den eine Induk­ti­vi­tät in der Grö­ßen­ord­nung von 40 nH. Sie ändert sich auch etwas mit der Stel­lung des Schie­bers. Da der Ein­satz­be­reich des Kon­den­sa­tors bis zum 10 m Band geplant ist, stört die­se Induk­ti­vi­tät hier nicht. Auch das 6 m Band und das 4 m Band wären noch abzudecken.

Gute Güte…

Ist also alles gut? Nein, die Crux ist die Güte des Kon­den­sa­tors. Sie ist in rot dar­ge­stellt und liegt je nach Fre­quenz und Kapa­zi­tät zwi­schen 50 und 100. Das ist nicht gut, Kon­den­sa­to­ren haben nor­ma­ler­wei­se Güten über 1000, aber viel­leicht kann man das hier tole­rie­ren oder verbessern.

Der Kehr­wert der Güte ist der Ver­lust­fak­tor, hier also 0,01 bis 0,02. Das bedeu­tet, wenn der Kon­den­sa­tor mit 100 Watt beauf­schlagt wird, erzeugt er eine Ver­lust­lei­stung von 1 bis 2 Watt. Die feh­len dann bei der abge­strahl­ten Lei­stung, aber bekannt­lich gilt „ein biss­chen Schwund ist immer“. Da Ener­gie aber zum Glück nicht ver­lo­ren geht, wird sie in Wär­me umge­wan­delt. Nun hat der Kon­den­sa­tor eine recht gro­ße Ober­flä­che und wird 2 Watt auf Dau­er ablei­ten kön­nen. Außer­dem ist FR‑4 ja recht hit­ze­be­stän­dig, aber über das Pro­blem soll­te man sich im Kla­ren sein, zumal wei­te­re Kom­po­nen­ten auch erheb­li­che Ver­lu­ste haben. Eine End­stu­fe mit 1 oder 2 kW wür­de sicher­lich die Bela­stungs­gren­ze die­ses Schie­be­kon­den­sa­tors überschreiten.

Zum Ver­gleich habe ich einen 10 pF Glim­mer-Kon­den­sa­tor und einen 100 pF Kera­mik-Hoch­volt-Kon­den­sa­tor (3 kV) mit dem­sel­ben Test­auf­bau ausgemessen:

10pF Mica
10pF/100V Glim­mer­kon­den­sa­tor.
100pF KerKo, 3kV
100pF/3kV Kera­mik­kon­den­sa­tor

Bei­de Kon­den­sa­to­ren haben deut­lich höhe­re Güten zwi­schen eini­gen 100 und eini­gen 1000. Das zeigt, daß der Meß­auf­bau im wesent­li­chen kor­rekt ist.

Was ist denn nun die Ursa­che für die gerin­ge Güte des Eigen­bau-Kon­den­sa­tors und wie kann man sie ver­bes­sern? Nun, die Ursa­che sind die dielek­tri­schen Ver­lu­ste von FR‑4. Wiki­pe­dia doku­men­tiert einen Dielek­tri­scher Ver­lust­fak­tor von 0,012 bis 0,035 für FR‑4 Stan­dard­ma­te­ri­al. Das deckt sich gut mit den oben gezeig­ten eige­nen Mes­sun­gen, die zwi­schen 0,01 und 0,02 erga­ben. Da muß man nicht wei­ter­grü­beln, mit FR‑4 wird das nicht besser.

Zukünf­ti­ge Versuche

Die Ergeb­nis­se die­ses ersten Ver­suchs sind viel­ver­spre­chend. Im Prin­zip hat es funk­tio­niert. Wie geht es nun weiter?

Soll das Kon­zept bei­be­hal­ten wer­den, dann muß man nach bes­se­rem Lei­ter­plat­ten­ma­te­ri­al suchen und even­tu­ell doch auf Luft als Dielek­tri­kum umstei­gen. Eine schö­ne und nütz­li­che Tabel­le mit den Ver­lust­fak­to­ren ver­schie­de­ner Mate­ria­li­en gibt es bei Microwaves101. Außer den für Bast­ler schwer erhält­li­chen Mate­ria­li­en von Rogers (hin und wie­der bie­tet die jemand auf der Ham-Radio an) bie­ten sich Eigen­bau­lö­sun­gen auf PTFE-Basis („Tef­lon“) an. Des­sen Dielek­tri­zi­täts­kon­stan­te ist nur halb so groß, wie die von FR‑4 und damit wird für die­sel­be Kapa­zi­tät die dop­pel­te Flä­che benö­tigt. Dafür liegt der Ver­lust­fak­tor in der Grö­ßen­ord­nung von 0,0002 und ist damit hun­dert­mal bes­ser als FR‑4. Die Durch­schlags­fe­stig­keit von PTFE ist etwas höher als FR‑4, 18kV/mm gegen­über 14 kV/mm. Damit kön­nen die Plat­ten etwas dich­ter anein­an­der posi­tio­niert werden.

Ein Schie­be­kon­den­sa­tor nach dem hier beschrie­be­nen Muster mit PTFE Dielek­tri­kum ist ein hei­ßer Kan­di­dat für wei­te­re Versuche.

Stay tun­ed!

Anpas­sung der end­ge­spei­sten Drahtantenne

Die Anpas­sung einer end­ge­spei­sten Draht­an­ten­ne (im eng­li­schen als End-Fed-Half-Wave- oder EFHW-Anten­ne bezeich­net) ist lei­der nicht so tri­vi­al, wie man mei­nen könn­te, ins­be­son­de­re wenn man meh­re­re Bän­der abdecken möch­te. Es geht schon damit los, daß das Ver­hal­ten rea­ler Über­tra­ger, auch wenn man sich viel Mühe beim Wickeln macht, in der Regel weit ent­fernt von dem eines idea­len Über­tra­gers ist. Der Kop­pel­fak­tor der Win­dun­gen liegt deut­lich unter 1 und para­si­tä­re Kapa­zi­tä­ten zwi­schen den Wick­lun­gen machen den Über­tra­ger fre­quenz­ab­hän­gig. Dar­über­hin­aus macht die Fre­quenz­ab­hän­gig­keit und die magne­ti­sche Sät­ti­gung des Kern­ma­te­ri­als zu schaffen.

Die Dimen­sio­nie­rung des Über­tra­gers erfor­dert eini­ge Kom­pro­mis­se. Zunächst soll­te man sich auf die maxi­mal zu über­tra­gen­de Lei­stung fest­le­gen. Im Inter­net fin­det man Hin­wei­se, daß ein FT-140-Kern für 100 Watt reicht. So pau­schal stimmt das aber nicht. Der Crest-Fak­tor ist bei SSB ein ganz ande­rer als bei digi­ta­len Betriebs­ar­ten. Bei SSB ist die nomi­na­le Aus­gangs­lei­stung ein Spit­zen­wert, der nur kurz­zei­tig erreicht wird, wäh­rend die gesam­te Lei­stung bei FT‑8 15 Sekun­den lang über­tra­gen wer­den muß, bei WSPR sogar für zwei Minu­ten, bei RTTY gege­be­nen­falls sogar noch län­ger. Mes­sun­gen mit einer FLIR-Kame­ra haben gezeigt, daß die Tem­pe­ra­tur des Ring­kerns mei­nes ersten Anpaß­glieds mit einem FT140-77 schon nach kur­zem Betrieb (weni­ge Minu­ten) mit 50 Watt auf deut­lich über 100 °C ansteigt.

Wärmebild des Ringkerns
Wär­me­bild des Ring­kerns nach weni­gen Minu­ten Bela­stung mit 50 Watt auf dem 40-m-Band.

So kann das nicht blei­ben. Wo lie­gen die Ursa­chen und was muß ich ändern?

Nach einer alten Faust­re­gel soll der Blind­wi­der­stand eines Über­tra­gers min­de­stens vier­mal so groß sein, wie der reel­le Last­wi­der­stand. Bei 50 Ω auf der Pri­mär­sei­te wären das also min­de­stens 200 Ω, was bei 7 MHz knapp 5 µH wären. Mit einem FT-140 77 Ring­kern wäre die­se Induk­ti­vi­tät schon bei etwas mehr als einer Win­dung erreicht. Das ist natür­lich schon beim Wickeln der Spu­le recht unprak­tisch, weil ohne Hand­stand eigent­lich nur ganz­zah­li­ge Win­dungs­zah­len mög­lich sind. Das grö­ße­re Pro­blem ist aber die magne­ti­sche Fluß­dich­te, die durch den ver­wen­de­ten Ring­kern begrenzt ist. Wird die Fluß­dich­te zu hoch, dann gerät der Kern in die Sät­ti­gung und die magne­ti­sche Feld­stär­ke im Kern steigt dann nicht mehr pro­por­tio­nal zur ange­leg­ten Span­nung. Das über­tra­ge­ne Signal wird ver­zerrt und die Kern­ver­lu­ste stei­gen über­pro­por­tio­nal, so daß der Kern über­mä­ßig heiß wird.

Die magne­ti­sche Fluß­dich­te ist pro­por­tio­nal zur ange­leg­ten Span­nung und umge­kehrt pro­por­tio­nal zur Win­dungs­zahl der Spu­le. Die maxi­ma­le Fluß­dich­te, die der Kern ver­trägt, ist außer­dem auch noch fre­quenz­ab­hän­gig. Der mini Ring­kern­rech­ner berech­net die Fluß­dich­te einer Spu­le und zeigt freund­li­cher­wei­se für eini­ge Ker­ne auch die maxi­mal mög­li­che Fluß­dich­te an. Der oben genann­te Ring­kern soll­te min­de­stens 5 Win­dun­gen haben, um 100 W auf dem 40-m-Band zu über­tra­gen. Die gewähl­te Anzahl von 3 Win­dun­gen ist also deut­lich zu nied­rig. Bei 5 Win­dun­gen hat die Pri­mär­spu­le aber schon 56 µH und einen Blind­wi­der­stand von 2,5 kΩ. Das wäre auf 40 m bei 7 MHz sicher noch trag­bar, aber am ande­ren Ende bei 29 MHz sind das schon über 10 kΩ und bei den hohen Fre­quen­zen machen sich dann auch die Kapa­zi­tä­ten zwi­schen den ein­zel­nen Win­dun­gen immer deut­li­cher bemerk­bar. Die Win­dungs­zahl begrenzt also die obe­re nutz­ba­re Fre­quenz des Über­tra­gers. Eine „ech­ter“ Breit­band­über­tra­ger ist also immer ein Kompromiß.

Für einen neu­en Über­tra­ger habe ich nun zwei gesta­pel­te FT140-43 aus­ge­wählt. Durch das Sta­peln hal­biert sich der magne­ti­sche Fluß für jeden der bei­den Ker­ne und die Induk­ti­vi­tät ver­dop­pelt sich, da sich der umwickel­te Quer­schnitt ver­dop­pelt. Der AL-Wert des ‑43-er Kerns ist weni­ger als halb so groß, wie der des ‑77-er Kerns. Damit erge­ben N Win­dun­gen auf zwei ‑43-er Ker­nen etwas weni­ger Induk­ti­vi­tät, als die glei­che Win­dungs­zahl auf einem ein­zi­gen ‑77-er Kern. Die Fluß­dich­te ist hal­biert und liegt bis 100 Watt im 40-m-Band im Rah­men des Erlaub­ten. Hier ein Foto des ersten Ver­suchs mit einem Win­dungs­ver­hält­nis von 3:18 (Über­tra­gungs­ver­hält­nis 1:36, also 50 Ω am Ein­gang, 1,8 kΩ am Ausgang):

Übertrager mit zwei FT140-43 Ringkernen
Über­tra­ger mit zwei FT140-43 Ringkernen

Die letzt­lich ver­wen­de­te Ver­si­on hat ein noch höhe­res Wick­lungs­ver­hält­nis von 3:22. Da der bis­her ver­wen­de­te Anten­nen­draht von 18,55 m Län­ge zu kurz war, habe ich ihn durch einen 20,30 m lan­gen Draht ersetzt. Damit liegt die Reso­nanz nun deut­lich bes­ser auf den Ama­teur­bän­dern. Die gemes­se­ne Impe­danz sieht nun fol­gen­der­ma­ßen aus:

Impedanz des 20,30m Antennedrahts mit 2xFT140-43 und 100pF Anpassung
Impe­danz des 20,30 m lan­gen Anten­ne­drahts mit 2xFT140-43 und 100pF Anpassung.

Das Steh­wel­len­ver­hält­nis liegt nun also auf 20- und 40‑m unter­halb von 3:1 und kann vom Anten­nen­tu­ner des IC-7300 ange­passt wer­den. Das 15-m-Band liegt zwar außer­halb, wird aber zumin­dest im unte­ren Bereich noch vom Anten­nen­tu­ner erfasst. Das 10-m-Band liegt deut­lich außer­halb, funk­tio­niert aber noch im Emer­gen­cy-Modus mit bis zu 50 Watt Ausgangsleistung.

Nach dem Lehr­buch müss­ten die oben gezeig­ten Fre­quen­zen alle im Mit­tel­punkt des Smith-Charts bei zumin­dest unge­fähr 50 Ω lie­gen, denn die Bän­der sind har­mo­nisch zuein­an­der. Die Abwei­chun­gen dürf­ten im wesent­li­chen an dem immer noch unzu­läng­li­chen Über­tra­ger lie­gen, sei­nem Kopp­lungs­ver­hält­nis, den para­si­tä­ren Kapa­zi­tä­ten und den Kern­ver­lu­sten. Den­noch sieht das Chart rea­li­stisch aus, denn nicht-reso­nan­te Fre­quen­zen haben hohe Blind­an­tei­le. Sie fin­den sich am Rand des Smith-Dia­gramms. Bei dem ursprüng­li­chen Über­tra­ger fan­den sich fast alle Fre­quen­zen inner­halb des SWV 3:1 Krei­ses. Das kann nur durch hohe Ver­lu­ste kom­men, denn nur eine Dum­my-Load hat über einen gro­ßen Fre­quenz­be­reich ein Steh­wel­len­ver­hält­nis von 1:1. Eine Auf­nah­me mit der Wär­me­bild­ka­me­ra zeigt, daß sich die Ver­lu­ste jetzt in Gren­zen halten:

Übertrager mit 2xFT140-43 nach mehreren Minuten Betrieb auf 40-m mit 100 Watt
Über­tra­ger mit 2xFT140-43 nach meh­re­ren Minu­ten Betrieb auf 40‑m mit 100 Watt

Auch nach meh­re­ren Minu­ten Betrieb auf dem 40-m-Band mit 100 Watt steigt die Tem­pe­ra­tur nicht mehr wesent­lich an. Die Kame­ra macht zwei Fotos, eines im opti­schen Bereich und eines im Infra­rot­be­reich, die je nach Abstand des Motivs nicht ganz in Deckung sind.

Draht­an­ten­ne für Kurzwelle

Nach­dem ich nun seit ein paar Mona­ten über einen IC-7300 als Kurz­wel­len­trans­cei­ver ver­fü­ge, soll­te end­lich eine für meh­re­re Bän­der brauch­ba­re Kurz­wel­len­an­ten­ne her. Ein paar Mona­te konn­te ich mit auf dem obe­ren Bal­kon pro­vi­so­risch auf­ge­häng­ten Dräh­ten auf jeweils einem Band arbei­ten, die bei einem Band­wech­sel dann manu­ell gegen einen ande­ren Draht getauscht wer­den muss­ten. Das war unbe­quem und sub­op­ti­mal. Inzwi­schen habe ich auch auch ein Edel­stahl­ge­län­der auf dem Bal­kon mon­tiert, was die HF-Eigen­schaf­ten der Dräh­te deut­lich ver­schlech­tert hat. Das Gelän­der ist geer­det und schirmt HF ab.

Die bau­li­chen Gege­ben­hei­ten las­sen es pro­blem­los zu, einen 20 m lan­gen Anten­nen­draht zu span­nen. Dabei kann ein Ende gut an dem neu­en Edel­stahl­ge­län­der mon­tiert wer­den, wäh­rend das ande­re Ende auf einem Fiber­glas­mast befe­stigt wird. Aus mecha­ni­schen Grün­den soll­te die Anten­ne end­ge­speist sein, denn dann muß die Kon­struk­ti­on nicht auch noch den Anpaß­topf und das Koax­ka­bel tra­gen. Ein knapp 20 m lan­ger Draht soll­te dann auf dem 40 m Band (1 * λ/2), dem 20 m Band (2 * λ/2), dem 15 m Band (3 * λ/2) und dem 10 m Band (4 * λ/2) reso­nant sein.

Angeb­lich sol­len end­ge­spei­ste Anten­nen ohne elek­tri­sches Gegen­ge­wicht aus­kom­men, d.h. der Außen­lei­ter des Koax­ka­bels hängt sozu­sa­gen in der Luft. Das kann so nicht wirk­lich funk­tio­nie­ren, denn ein elek­tri­sches Poten­ti­al braucht immer etwas, woge­gen es gemes­sen wird. Das ist, wenn sonst nichts da ist, der Außen­lei­ter, also die Abschir­mung des Koax­ka­bels. Daß das gan­ze nicht so dra­ma­tisch ist, wie bei einem Vier­tel­wel­len­di­pol, liegt ein­fach dar­an, daß auf­grund der hohen Impe­danz eines end­ge­spei­sten Halb­wel­len­di­pols die Strom­stär­ke deut­lich gerin­ger ist. Ein Vier­tel­wel­len­di­pol hat eine Impe­danz von etwa 50 Ω, ein Halb­wel­len­di­pol aber zwi­schen 1 kΩ und 3 kΩ. Das bedeu­tet, daß bei glei­cher Lei­stung in einen end­ge­spei­sten Halb­wel­len­di­pol auch nur unge­fähr ein ach­tel bis ein vier­tel des Stro­mes fließt. Um sicher zu gehen, daß der Außen­lei­ter des Koax­ka­bels kein signi­fi­kan­tes Gegen­feld zum strah­len­den Draht auf­baut, schlie­ße ich ihn elek­trisch an das geer­de­te Bal­kon­ge­län­der an. Das soll­te gleich­zei­tig auch Man­tel­wel­len verhindern.

Aus­wahl des Antennendrahtes

Auf Emp­feh­lung von Mar­tin, DK7ZB, habe ich mich beim Wei­de­zaun-Lie­fe­ran­ten nach Anten­nen­draht umge­schaut. Mar­tin emp­fiehlt Stahl­draht-Lit­ze mit 1,6 mm Durch­mes­ser. Sie ist preis­gün­stig, reiß­fest und leicht. Ich habe mich aber dann für Alu­mi­ni­um­draht mit 2,0 mm Durch­mes­ser ent­schie­den. Der ist zwar etwas teu­rer und stör­ri­scher, aber sein elek­tri­scher Wider­stand bei 20 m beträgt nur 170 mΩ und sein Gewicht nur 170 g. Dage­gen hat die Stahl­lit­ze 1,5 Ω und sie wiegt knapp das dop­pel­te. In der Pra­xis mag bei­des aller­dings völ­lig irrele­vant sein. Alu­mi­ni­um­draht ist rela­tiv weich und läßt sich leicht bie­gen. Von der Rol­le abge­wickelt ist der Draht den­noch geneigt, sei­ne Bie­gung zu behal­ten. Er schnurrt also wie­der zusam­men. Dem kann man leicht ent­ge­gen­wir­ken, indem man ihn an einem Ende befe­stigt und dann mit einem Leder­hand­schuh oder einem Tuch an dem Draht ent­lang zieht, so daß er sich zwi­schen den Fin­gern leicht ver­biegt, aber von der Span­nung wie­der gera­de­ge­zo­gen wird. Wenn man das zwei- oder drei­mal gemacht hat, bleibt der Draht im wesent­li­chen gerade.

Abstim­mung des Drahtes

Nach dem pro­vi­so­ri­schen Auf­span­nen muß der Draht zunächst auf Reso­nanz gekürzt wer­den. Das geht heut­zu­ta­ge am prak­tisch­sten und zuver­läs­sig­sten mit einem vek­to­ri­el­len Netz­werk­ana­ly­sa­tor (VNA) und suk­zes­si­vem Kür­zen das Drah­tes mit einem Sei­ten­schnei­der. Das nach­fol­gen­de Bild zeigt das Smith Chart des mit dem DG8SAQ-VNWA gemes­se­nen und mit SimS­mith dar­ge­stell­ten Impe­danz­ver­lauf des letzt­lich 18,55 m lan­gen Aluminiumdrahtes:

Impedanz des nackten Antennendrahts (18,55 m lang)
Impe­danz des nack­ten Anten­nen­drahts (18,55 m lang)

Die Refle­xi­ons­mes­sung habe ich bei der Instal­la­ti­on nur auf dem 40m-Band bei 7.1 MHz durch­ge­führt. Wie man oben sieht, ist die Impe­danz schon leicht im induk­ti­ven Bereich. Ich habe ein paar Zen­ti­me­ter zuviel abge­schnit­ten. Für die höhe­ren Fre­quen­zen wäre es gün­sti­ger gewe­sen, noch ein paar wei­te­re Zen­ti­me­ter dazu­zu­ge­ben. Dann wäre die Impe­danz bei 40m und 20m zwar leicht in den kapa­zi­ti­ven Bereich ver­scho­ben, dafür wäre der Blind­an­teil bei 15m und 10m nicht ganz so hoch gewor­den. Viel­leicht span­ne ich gele­gent­lich einen neu­en Anten­nen­draht auf, der etwas län­ger ist.

Jetzt braucht man natür­lich noch eine Anpas­sung, damit die Impe­danz zumin­dest in die Nähe von 50 Ω kommt. Da der IC-7300, so wie die mei­sten moder­nen Trans­cei­ver, einen ein­ge­bau­ten Anten­ntu­ner hat, muß der Ziel­wert nicht son­der­lich genau getrof­fen wer­den. Der Tuner gleicht Steh­wel­len­ver­hält­nis­se bis 3,0 aus. Das bedeu­tet, daß die Impe­danz der Anten­ne inner­halb des gestri­chel­ten Krei­ses zu lie­gen kom­men muß. Zu beach­ten ist, daß es sich um die Impe­danz an der Anten­ne han­delt und daß das Anten­nen­ka­bel eine wei­te­re Trans­for­ma­ti­on bewirkt. Des­sen Trans­for­ma­ti­on ver­läuft aller­dings auch wie­der auf einem Kreis um den Mit­tel­punkt. Wenn man inner­halb des Krei­ses star­tet, endet man auch wie­der inner­halb des Krei­ses. Aller­dings muß man den Tuner neu abstim­men, wenn ein Kabel ande­rer Län­ge ange­schlos­sen wird.

Für eine breit­ban­di­ge Trans­for­ma­ti­on, hier also von 7 bis 30 MHz, kommt nur ein HF-Trans­for­ma­tor in Fra­ge. Alle ande­ren Trans­for­ma­tio­nen mit Spu­le, Kon­den­sa­tor oder Lei­tun­gen funk­tio­nie­ren nur auf einer ein­zi­gen Fre­quenz. Trans­for­ma­to­ren im Kurz­wel­len­be­reich kön­nen ver­lust­arm mit Ring­ker­nen auf­ge­baut wer­den. Das wur­de häu­fig beschrie­ben, auch im oben schon erwähn­ten Bei­trag von DK7ZB.

Da ich zunächst nur die Impe­danz bei 7,1 MHz gemes­sen hat­te, die im Reso­nanz­fall bei etwa 2,4 kΩ lag, war die nicht unlo­gi­sche Schluß­fol­ge­rung, daß der Tra­fo ein Wick­lungs­ver­hält­nis von 7:1 haben müs­se, um auf 50 Ohm zu trans­for­mie­ren. Der erste Ver­such mit einem selbst­ge­wickel­ten Über­tra­ger mit 21 Win­dun­gen und einer Anzap­fung bei drei Win­dun­gen (als Spar­tra­fo) schlug fehl. Meß­wer­te habe ich lei­der nicht archi­viert, aber offen­sicht­lich machen sich Kopp­lungs­ver­lu­ste und Win­dungs­ka­pa­zi­tä­ten so stark bemerk­bar, daß die Ergeb­nis­se weit weg vom erwar­te­ten Wert lie­gen. Außer­dem ist das Anlö­ten einer Anzap­fung eine Fummelei. 

Im zwei­ten Ver­such habe ich mich mit einem Wick­lungs­ver­hält­nis von 4:1 begnügt, drei Win­dun­gen pri­mär und zwölf Win­dun­gen sekun­där. Damit kön­nen die 2,4 kΩ immer­hin auf 150 Ω her­un­ter­trans­for­miert wer­den, was gera­de noch einem Steh­wel­len­ver­hält­nis von 3 ent­spricht und vom Trans­cei­ver auf die nöti­gen 50 Ω ange­paßt wer­den kann. Das hat funk­tio­niert und zwar auch hin­rei­chend gut auf den höher­fre­quen­ten Bän­dern. Hier die Meß­wer­te mit dem 4:1 Trafo:

Impedanz des Antennedrahts mit Trafo
Impe­danz des Anten­ne­drahts mit 4:1 Trafo

Hier die dazu­ge­hö­ri­ge S11 Datei:

Wie man sieht, ist die Impe­danz in wei­ten Tei­len noch in den induk­ti­ven Bereich ver­scho­ben und außer­dem in den höher­fre­quen­ten Bän­dern noch außer­halb des zuläs­si­gen Steh­wel­len­ver­hält­nis­ses. Das lässt sich mit einem pas­sen­den Kon­den­sa­tor kom­pen­sie­ren. Ein 68 pF Kon­den­sa­tor par­al­lel zum Ein­gang bewirkt die nach­fol­gend gezeig­te Verschiebung:

Impedanz des Antennedrahts mit Trafo und 68pF Anpassung
Impe­danz des Anten­ne­drahts mit 4:1 Tra­fo und 68pF Anpassung

Und wie­der die dazu­ge­hö­ri­ge S11 Datei:

Mit die­ser Kom­pen­sa­ti­on lie­gen nun die mei­sten KW-Ama­teur­funk­bän­der inner­halb des magi­schen SWR=3 Krei­ses und kön­nen so vom ein­ge­bau­ten Anten­nen­tu­ner auf die nöti­gen 50 Ω ange­passt wer­den. Das 17-m-Band liegt knapp außer­halb, aber der Tuner des IC-7300 schafft das gera­de noch im Nor­mal­be­trieb. Das 30-m-Band liegt deut­lich außer­halb, kann aber noch im Not­be­trieb (IC-7300 Emer­gen­cy Mode) mit maxi­mal 50W Aus­gangs­lei­stung ver­wen­det wer­den. In die­sem Not­be­trieb kann der Anten­nen­tu­ner sogar auf den 80- und 160-m-Bän­dern noch eine brauch­ba­re Anpas­sung finden.

Hier ein paar Fotos des fer­ti­gen Aufbaus:

Der Antennenhalter
Der Anten­nen­hal­ter mit mon­tier­ter AP-Dose und Anpasstrafo

Der Anpass­tra­fo ist in eine Elek­tro­in­stal­la­ti­ons-Auf­putz­do­se mon­tiert. Nach unten ist eine SO239-Buch­se zum Anschluß des Anten­nen­ka­bels was­ser­dicht ein­ge­schraubt. Außer­dem ist nach rechts die Mas­se abge­führt und nach links die hoch­trans­for­mier­te HF.

Befestigung der Antenne am Balkongeländer
Befe­sti­gung der Anten­ne am Balkongeländer

Der Anpass­ein­heit ist über eine kur­ze Stahl­draht­lit­ze an einem Pfo­sten des Bal­kon­ge­län­ders auf­ge­hängt. Eine pas­sen­de Gelenk­bol­zen­schel­le wur­de mit einer län­ge­ren Schrau­be ver­se­hen, auf die eine Ring­schrau­be auf­ge­schraubt ist. Die Stahl­draht­lit­ze ist mit Draht­seil­klem­men ver­schraubt und soweit mög­lich wur­den auch pas­sen­de Kau­schen ein­ge­setzt. Alle Stahl­tei­le sind aus V2A oder V4A Edel­stahl. Das Bal­kon­ge­län­der ist geer­det und dient als Gegen­ge­wicht für die Antenne.

Die Unterseite der Antennenhalters
Die Unter­sei­te der Anten­nen­hal­ters ist aus PVC gefräst

Der Hal­ter für die Anten­ne und die Anpas­sung ist aus 8 mm Hart-PVC gefräst, auf des­sen Ober­sei­te eine kup­fer­ka­schier­te Epo­xy-Pla­ti­ne ver­schraubt ist.

Der 4:1 Übertrager
Der 4:1 Über­tra­ger in einer hof­fent­lich was­ser­dich­ten Aufputzdose

Die Epo­xy-Pla­ti­ne ist 2,4 mm dick und beid­sei­tig mit 175µ Kup­fer beschich­tet. Nicht benö­tig­tes Kup­fer wur­de weggefräst.

In die­sem Foto sieht man auch den bewickel­ten Ring­kern vom Typ Ami­don FT140-77. Da Ring­ker­ne ja nach ver­wen­de­tem Mate­ri­al einen nied­ri­gen ohm­schen Wider­stand haben, wur­de er hier mit Tef­lon­band umwickelt. Das gibt es für wenig Geld in der Was­ser­in­stal­la­ti­ons­ab­tei­lung im Bau­markt. Es sind pri­mär drei und sekun­där zwölf Win­dun­gen auf­ge­bracht. Unter­halb des Ring­kerns, hier nicht zu sehen, ist der 68-pF-Kon­den­sa­tor angelötet.

Obwohl die Anten­ne nun fest mon­tiert und seit eini­gen Mona­ten im Ein­satz ist, sehe ich sie nicht als Dau­er­lö­sung an. Das blan­ke Kup­fer wird schon in Kür­ze kor­ro­die­ren und die Draht­auf­hän­gung wird trotz der Kau­schen irgend­wann das PVC ver­schlei­ßen. Dann baue ich halt was neues…

Phy­si­ka­li­sche Eigen­schaf­ten (Mas­se, Wider­stand, Aus­deh­nung) ver­schie­de­ner Werkstoffe

Bei so unter­schied­li­chen Din­gen wie dem Bau einer Kurz­wel­len­an­ten­ne und beim Auf­bau eines Trep­pen- bzw. Ter­ras­sen­ge­län­ders kam bei mir immer wie­der die Fra­ge auf, was denn nun ein 1,10 m lan­ger Edel­stahl­pfo­sten oder ein 18,55 m lan­ger Anten­nen­draht aus 2 mm dickem Alu­mi­ni­um­draht wiegt und auch wel­chen ohm­schen Wider­stand das Teil hat. Auch die Fra­ge, ob man ein 5 m lan­ges Edel­stahl­rohr mit 42,2 mm Außen­durch­mes­ser und 2 mm dicker Wand eher tra­gen kann, als ein gleich­lan­ges Alu­mi­ni­um­rohr mit 5 mm dicker Wand, ist für die Instal­la­ti­on als Anten­nen­mast nicht ganz uner­heb­lich. Wenn man an die Erdung des Roh­res denkt, ist auch sein elek­tri­scher Wider­stand nicht ver­nach­läs­sig­bar, denn gera­de Edel­stahl ist ja als rela­tiv schlech­ter Lei­ter bekannt. Auch die Fra­ge, ob ein im Som­mer bei 38°C abge­stimm­ter Anten­nen­draht auch bei ‑10°C im Win­ter noch hin­rei­chend reso­nant ist, soll­te zumin­dest mal unter­sucht werden.

Nach­dem ich dann mehr­fach die jewei­li­gen Mate­ri­al­pa­ra­me­ter (spe­zi­fi­sche Mas­se, spe­zi­fi­scher Wider­stand, Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent des­sel­ben, Aus­deh­nungs­ko­ef­fi­zi­ent) im Inter­net zusam­men­ge­sucht und die Wer­te mit dem Taschen­rech­ner aus­ge­rech­net habe, war es an der Zeit, ein pas­sen­des Libre­Of­fice Spreadsheet dafür zu erstel­len. Hier ist es:

Die Tabel­le „Eigen­schaf­ten“ ent­hält die aus dem Inter­net gesam­mel­ten Mate­ri­al­pa­ra­me­ter. Bei den jewei­li­gen Wer­ten ist eine gewis­se Vor­sicht von­nö­ten. Die Wer­te für che­misch rei­ne Mate­ria­li­en dürf­ten ziem­lich gut bekannt sein und nur gering­fü­gig vom tat­säch­li­chen Wert abwei­chen. Legie­run­gen wie z.B. Edel­stahl oder Kon­stantan, aber auch Kup­fer­ka­bel oder Alu­mi­ni­um kön­nen grö­ße­re Abwei­chun­gen haben, weil ihre genaue Zusam­men­set­zung schwankt. Die Ergeb­nis­se soll­ten für Aller­welts­an­wen­dun­gen hin­rei­chend genau sein, wer es genau­er haben muß, soll­te sich jedoch das Daten­blatt des jewei­li­gen Her­stel­lers besorgen.

Das Spreadsheet ent­hält auch noch eini­ge Nicht­lei­ter wie Kunst­stof­fe und Glas. Dabei ging es natür­lich nicht um deren elek­tri­schen Wider­stand, son­dern um die Mas­se und ggf. den Aus­deh­nungs­ko­ef­fi­zi­en­ten. Wegen der unter­schied­li­chen Zusam­men­set­zung schwan­ken auch hier die Anga­ben ziem­lich stark. Oft sind Mini­mum- und Maxi­mum­wer­te ange­ge­ben. Auch die elek­tri­schen Wider­stän­de habe ich (spa­ßes­hal­ber) erfasst, wenn Wer­te dafür zu fin­den waren. Sie schwan­ken oft um meh­re­re Zeh­ner­po­ten­zen und haben daher kei­ne prak­ti­sche Rele­vanz. Dafür habe ich „min“ und „max“ Spal­ten ein­ge­führt und dar­aus den Mit­tel­wert errech­net, der dann für die Berech­nun­gen benutzt wird.

Die eigent­li­chen Berech­nun­gen fin­den in der gleich­na­mi­gen Tabel­le statt. Dort wählt man zunächst in Zel­le A2 das Mate­ri­al aus, in Spal­te C soll­ten dann die dazu­ge­hö­ri­gen phy­si­ka­li­schen Para­me­ter erschei­nen. Abhän­gig von der Kon­tur des Quer­schnitts wird dann in Zei­le 2, 5 oder 8 wei­ter­ge­ar­bei­tet und in der dazu­ge­hö­ri­gen Spal­te E wird jeweils die Län­ge des Werk­stücks in Mil­li­me­ter ange­ge­ben. Zei­le 2 gilt für recht­ecki­ge Quer­schnitt und die Brei­te und Dicke wird in Spal­ten F und G ange­ge­ben. Für run­des Voll­ma­te­ri­al (Draht, Kabel oder Stab) wird Zei­le 5 benutzt. Die Quer­schnitts­flä­che (nicht der Durch­mes­ser!) wird in die­sem Fall direkt in Spal­te H ange­ge­ben. Für Roh­re wird Zei­le 8 benutzt, wobei der Außen­durch­mes­ser und die Wand­stär­ke in den Spal­ten F und G ange­ge­ben wer­den. Falls nicht in Zei­le 5 direkt ange­ge­ben, wird in Spal­te H der jewei­li­ge Quer­schnitt errech­net. Spal­te J zeigt nun den elek­tri­schen Wider­stand in mΩ an, ggf. abhän­gig von der in Spal­te I gewähl­ten Tem­pe­ra­tur. Wählt man in Spal­te K eine Strom­stär­ke, so wird in Spal­te L der Span­nungs­ab­fall und in Spal­te M die dabei ver­heiz­te Lei­stung angezeigt.

Spal­te M zeigt die gesam­te Mas­se des Werk­stücks an und Spal­te N die Län­gen­än­de­rung bei der gewähl­ten Tem­pe­ra­tur gegen­über 20°C.

Bei­spiel­an­wen­dun­gen:

1.) ein 18,55 m lan­ger Alu­mi­ni­um­draht mit 2 mm Durch­mes­ser wiegt 158 g und hat einen Wider­stand von 156 mΩ. Ein alter­na­ti­ver Draht aus Stahl­lit­ze von 1,6 mm Durch­mes­ser wiegt 354 g und hat einen ohm­schen Wider­stand von 1,384 Ω. Ein sol­cher Draht wur­de zum Bau einer Kurz­wel­len­an­ten­ne ver­wen­det. Ich habe mich für den Aludraht ent­schie­den, weil er leich­ter ist und nur ein zehn­tel des elek­tri­schen Wider­stan­des der Lit­ze hat.

2.) ein 1 m lan­ges Edel­stahl­rohr mit 42,4 mm Durch­mes­ser und einer Wand­stär­ke von 2 mm wiegt ziem­lich genau 2 kg. Sol­che Roh­re wer­den zuhauf für den Bau von Edel­stahl­ge­län­dern verwendet.

Noch ein Hin­weis: die Tabel­le ist geschützt (ohne Pass­wort), so daß man nicht ver­se­hent­lich die Fel­der ändert, die nor­ma­ler­wei­se nicht geän­dert wer­den sol­len. Die unge­schütz­ten Ein­ga­be­fel­der sind gelb hin­ter­legt. Sol­len ande­re Fel­der geän­dert wer­den, muß die Tabel­le zunächst frei­ge­ge­ben wer­den (bei Libre­Of­fice: Extras, Tabel­le schützen).

2020_12_30: Hier gibt es eine neue Ver­si­on.